Fortschreibung und Weiterentwicklung des Schulprogramms

Um unserer Leitidee "Keiner fällt durchs Netz" gerecht werden zu können, sind wir zur konsequenten Weiterentwicklung unseres Schulprogramms verpflichtet.

Hierzu sind Innovationen ebenso notwendig wie die regelmäßige Überprüfung der einzelnen Bausteine unseres bestehenden Fördersystems auf ihre Effizienz. Trotz sinkender Schülerzahlen bei den geburtenschwachen Jahrgängen nimmt die Nachfrage nach Förderplätzen an unserer Schule ständig zu. Dies gilt sowohl für den Bereich des Gemeinsamen Unterrichts als auch für den Stammschulbereich und die Kooperationsfelder mit der Jugendhilfe. Um dieser Entwicklung gerecht werden zu können, bedarf es in erster Linie gut ausgebildeten sonderpädagogischen Personals.

In der Stammschule und im Gemeinsamen Unterricht empfiehlt sich der zusätzliche Einsatz von Sozialpädagogen und therapeutisch ausgebildeten Fachkräften. Die diesbezüglich schwierige Situation auf dem Arbeitsmarkt und die eingeschränkten finanziellen Ressourcen des Trägers zur Personaleinstellung schränken unsere Erwartungen im Hinblick auf notwendige Innovationen stark ein. Den Bestand des Bewährten zu sichern hat aktuell Priorität.

Wir werden es jedoch nicht unterlassen können, gleichzeitig und immer wieder auf die Gruppe der Schülerinnen und Schüler hinzuweisen, die trotz unserer engen Zusammenarbeit mit den vorgestellten Kooperationspartnern durch unser gemeinsam geknüpftes Netz fallen und nur durch noch intensivere Formen der aufsuchenden Schule zu erreichen sind.

Auch die Nachbetreuung der Schülerinnen und Schüler, die unsere Förderung individuell durchlaufen haben, ist aus unserer Sicht nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht ein lohnenswerter Bereich, den es aufzubauen gilt, um die bis dahin erreichten Entwicklungserfolge nachhaltig zu festigen und abzusichern.

Weitere aktuell konkret angegangene Projekte der Weiterentwicklung unserer Netzwerkarbeit und des Schulprogramms sind:

  • Aufbau der Kooperation mit der Alkuinrealschule
  • Unterrichtsentwicklung - Intensivierung der Verzahnung des Unterrichtsangebotes in den verschiedenen Projektstellen/Kooperationen des Netzwerkes der Bischöflichen Marienschule, um Übergänge von Schülern störungsfreier und nahtloser zu ermöglichen.
  • Sport und Kreativität - verstärkte Einbindung von Honorarkräften, da Musik und Sport Mangelfächer.
  • Neue Medien - verstärkte Einbindung von Honorarkräften mit hoher Fachlichkeit, um der Entwicklungsgeschwindigkeit der "Neuen Medien" und dem Umgangsverhalten der Schüler mit selbigen angemessen begegnen und fachlich beraten zu können.
  • Sukzessive Erweiterung in den Ganztag